Olympia

470er WM17 GER11

Bei ihrer ersten gemeinsamen Weltmeisterschaft im 470er segelten Simon Diesch vom Württembergischen YC und sein Augsburger Vorschoter Philipp Autenrieth auf Rang 17.

Bei glühend heißen Temperaturen und leichten Winden waren in Thessaloniki/Griechenland bei den Herren 72 Mannschaften aus 28 Nationen am Start. Neue Weltmeister wurden die Weltranglistenersten Mathew Belcher und William Ryan aus Australien, Dritte die Bregenzer David Bargehr und Lukas Mähr.

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Auf Rang vier gesegelt sind Simon Diesch (Württembergischer Yacht-Club) und Philipp Autenrieth (Bayerischer YC) bei der Kieler Woche im 470er. 27 Herren-Teams waren am Start, souverän gewonnen hat der mehrfache Medaillengewinner Mathew Belcher mit Will Ryan (Australien).

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Am Rande der Mitgliederversammlung gab Simon Diesch ein Interview. Er erzählte, an welche ersten Segelerfahrungen er sich noch erinnert, wie er im Opti Angst vor jedem Blatt hatte, das sich bewegt, wie der Spaß am Segeln aufkam – und über die heutigen Rahmenbedingungen einer Olympia-Kampagne.

 

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Jahresrückblick 2016 des 470er-Teams Diesch/Autenrieth GER 11

Vierhundert haben Simon Diesch und sein Vorschoter Philipp Autenrieth im Jahr 2016 gemeinsam auf dem Wasser verbracht. Eine ähnliche Zahl kommt noch einmal für Organisation, Reise und Fitness dazu. Simon beschreibt im WYC-Journal 2017, wie alles angefangen hat, wie er und Philipp zu einem Team zusammen gefunden haben.

Auszug WYC-Journal (PDF, 0,3 MB)

 

olympia

Seit dem Frühjahr 2016 segelt Simon Diesch (WYC) zusammen mit dem Augsburger Philipp Autenrieth im 470er.
Die beiden peilen eine Teilnahme an den Olympischen Spielen von Tokyo 2020 an. Wir stellen das Team GER 11 vor.

  

 

2016 Ehrung 100Olympia-Surfer des WYC steigt nach Auszeichnung aufs Liga-Segeln um
Begeistert empfangen wurde Toni Wilhelm am Freitagabend im Württembergischen Yacht-Club. Bis auf den letzten Stehplatz war das Clubhaus in Seemoos gefüllt, als WYC-Präsident Oswald Freivogel im Beisein auch von zahlreichen Vertretern von Stadt und Verbänden den Olympia-Surfer mit der „Großen Sportehrennadel mit Brillant“ auszeichnete.

160808 Rio2016 pm WILHELM 14242-2 100Mit Rang sechs hat WYC-Surfer Toni Wilhelm die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro beendet. Im abschließenden Medal Race unter dem Zuckerhut surfte er auf Rang fünf – was an seiner Gesamtplatzierung nichts mehr änderte.

Der Olympiasieger wurde bereits gefeiert, der Zweite ebenso – doch das Medal Race steht noch aus ... Dorian van Rijsselberge (Niederlande), Olympiasieger von 2012, ließ am vierten Wettkampftag der Surfer auf dem RS:X-Brett nichts anbrennen. Mit zwei ersten Plätzen und einem sechsten Rang beendete der 35-Jährige die Qualifikationsphase mit 23 Punkten – auf Rang eins. Sein direkter Konkurrent Nick Dempsey (Großbritannien, seit Samstag 36 Jahre alt), in London auch schon Silbermedaillengewinner, surfte am Freitag in Rio auf die Plätze 5, 7 und 8. Damit hatte er zwar nach anfänglichen zwei Tagen Führung das Nachsehen im Kampf um die Goldmedaille. Doch bei 44 Punkten ist Rijsselberge uneinholbare 21 Zähler voraus, der Dritte aber mit 70 Punkten ebenso abgeschlagen. Gold und Silber ist an die Heroen von London vergeben – um den dritten und die folgenden Plätze kann sich der Rest schlagen.

Nur ein laues Lüftchen wehte am Dienstag (9. August), dem zweiten Regattatag in Rio, aus nördlicher Richtung - völlig andere Bedingungen als zum Auftakt. Schon mit Verzögerung ging das erste Rennen des Tages auf die Bahn, aber letztlich kamen bei den Surfern drei Läufe zustande. Sie waren an diesem Tag auf der Bahn „Escola Naval“, dem zweitnächsten zur Marina in der Guanabara-Bucht. Beim dritten Rennen waren es dann nur drei bis vier Knoten Wind.

160808 Rio2016 pm WILHELM 14242-2 100Toni Wilhelm, der Surfer vom Württembergischen Yacht-Club, hat am Montag (8. August 2016) seine ersten drei Wettfahrten absolviert. Bei halbwegs sonnigem Wetter waren es nur 20 Grad, aber immerhin um die 12 Knoten Wind aus Süd. Auf der Bahn Pao de Acucar – direkt vor der Marina und in der Einflugschneise des Flughafens – waren ab 13 Uhr Ortszeit (18 Uhr MESZ) 36 Surfer unterwegs (jeweils zehn Minuten später die Damen, ohne deutsche Beteiligung).

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