WYC IT 2015 4780 FotoLance 110Rund 80 Jollensegler gehen in Einhand-Klassen ins Rennen

Zum zwölften Mal richtet der Württembergische Yacht-Club am kommenden Wochenende (17. und 18. September 2016) die „Interboot-Trophy“ für Jollenklassen in Kooperation mit der Friedrichshafener Wassersportmesse aus. Rund 80 Teilnehmer haben in den fünf Klassen gemeldet. Die „Interboot-Trophy“ ist damit weiterhin eine der größten Jollen-Regatten in Süddeutschland.

Am Start werden die Klassen Contender (17 angemeldete Teilnehmer), Europe (18), Laser-Radial (19) und Laser 4.7 (12) sein. Im Laser Standard (9) mit dem großen Segel hofft WYC- Regattaobmann Günther Widmer noch auf ein paar Nachmeldungen, um in dieser Klasse ebenfalls mehr als zehn Boote auf der Bahn zu haben. Den Finn-Dinghies hat er mangels ausreichender Meldungen abgesagt.

Wettfahrtleiterin ist diesmal Alexa Schaufler. Die Medizinstudentin hat vergangenes Jahr die Optimisten-Regatta des WYC geleitet. „Die Interboot-Trophy mit mehreren Klassen ist schon eine Herausforderung für die Wettfahrtleitung. Aber Alexa kann das auch“, ist Widmer überzeugt. Ihr zur Seite steht auch Co-Wettfahrtleiter Volkhard Berg und ein eingespieltes Team. Die voraussichtlich fünf Klassen werden im Fünf-Minuten-Abstand nacheinander starten. Auf der trapezförmigen Bahn (Bojen sind wie ein verzerrtes Viereck gesetzt) können mehrere Kurse von den diversen Klassen gleichzeitig gesegelt werden.

Gekämpft wird in allen Klassen um Ranglistenpunkte, die „Interboot-Trophy“ und Gutscheine im Wert von 25 bis 100 Euro für die jeweils ersten drei Plätze, welche die Interboot zur Verfügung stellt. „Die Zusammenarbeit mit dem Projekt-Team der Messe ist hervorragend“ lobt Widmer. Die Interboot ist nicht nur Preisstifter und Namensgeber der Regatta, sondern unterstützt den WYC bei dieser Veranstaltung im Herzen der Stadt auch tatkräftig.

Fünf Wettfahrten sind ausgeschrieben, der erste Start soll am Samstag um 11 Uhr erfolgen. Die Wetterprognose verspricht einen Herbsteinbruch am Wochenende an: deutlich kühler als zuletzt, stark bewölkt, vielleicht ein bisschen Regen  – und Wind, zumindest am Samstag. Also ein Wetter, bei dem man entweder gut segeln kann oder sich lieber auf der Interboot umschaut. Am Sonntag könnte es dann herbstlich ruhig werden. Nichtsdestotrotz liegt die Regattabahn vor der Uferpromenade am Graf-Zeppelin-Haus, zum Zuschauen durchaus geeignet. Auch das „Fahrerlager“ ist auf der Wiese vor dem Graf-Zeppelin-Haus, nur ein paar Schritte vom Clubhaus des WYC am Ende der Uferpromenade am Yachthafen entfernt. Dort werden die Jollen zwischen den Wettfahrten auch gelagert. Diese Boxengasse mit Jollen, Seglern, Trainern und Betreuern ist tagsüber für jedermann offen und zugänglich.

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Mit 19 gemeldeten Booten werden die Laser Radial (unser Bild) die stärkste Klasse bei der Interboot-Trophy 2016 sein. Gesegelt wird bei dieser Regatta des Württembergischen Yacht-Clubs am kommenden Wochenende in Sichtweite der Uferpromenade von Friedrichshafen. Als weitere Klassen werden Contender, Europes und Laser 4.7 am Start sein.

Foto: Uli Lancé / WYC

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